Grönland

Die größte Insel der Welt

Mit 2.175.600 km² ist Grönland die größte Insel der Welt. Etwa 1,8 Millionen km² sind von Eis bedeckt - dem sogenannten Inlandeis. Dies entspricht fast dem 14fachen der Fläche Englands. An der ca. 20.000 Kilometer langen Ostküste leben gerade einmal 3500 Menschen.

Vom Inlandeis ziehen gewaltige Gletscher zur Küstenregion und kalben dort in die Fjorde. Das Inlandeis wurde im Jahr 1888 erstmals vom Norweger Fridtjof Nansen durchquert, worauf etliche vergleichbare Expeditionen folgten.

Heutzutage wird die Eiskappe häufig durchquert. Die meisten folgen allerdings "nur" der mittlerweile klassisch gewordenen Route Isortok - Kangerlussaq; also von Ost nach West oder umgekehrt. Äußerst selten findet eine Kombination aus Inlandeisbegehung und Bergbesteigungen statt.

Schweizerland

Etwas nördlich des Polarkreises befindet sich das "Schweizerland". Die Gebirgsregion hat eine Fläche von gut 11.000 km² und ist etwa 100 Kilometer Luftlinie vom ostgrönländischen Hauptort Tassillaq entfernt.

Namensgeber war der Schweizer Universalgelehrte Alfred de Quervain, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die erste Erkundung des Gebirges durchführte. Im Jahr 1938 erfolgte eine Expedition des Schweizer Alpenclubs unter der Leitung von André Roch und Guido Piedermann, in deren Verlauf unter anderem der Mount Forel erstbestiegen wurde.

Die Region zählt zu den abgelegensten Gebieten der Welt. Ab und an wird der 3360m hohe Mount Forel als höchster Berg des Schweizerlands von Alpinisten besucht. Die meisten Expeditionsgruppen lassen sich jedoch mit Helikopterunterstützung an den Fuß des Berges bringen und kehren auch so wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Aber noch längst sind nicht alle Gipfel bestiegen und unzählige haben nicht einmal einen Namen!